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Working Capital Management im Projektgeschäft

Unternehmen, die aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit in hohem Maße Kapital binden, müssen ein besonderes Augenmerk auf die Prozesse und möglichst wenige, sinnvolle Schnittstellen richten und damit auf all jene Vorgänge, die unnötigerweise Geld binden oder sogar Kosten verursachen. Eine besondere Bedeutung hat die Liquiditätssicherung im Projektgeschäft wie z. B. im Anlagenbau, da die hohen Auftragsvolumina und langen Projektlaufzeiten hohe Risiken für die Liquiditätslage mit sich bringen. So können beispielsweise temporäre Projektverzögerungen oder das schlechte Zahlungsverhalten eines Kunden den Liquiditätsbedarf schnell um siebenstellige Beträge ansteigen lassen. Sind diese Risiken nicht im Fokus der Unternehmensleitung, können so schnell existenzbedrohliche Liquiditätskrisen entstehen.

Ziel des Working Capital Managements ist es daher, die unternehmensinternen Prozesse so zu optimieren, dass die Kapitalbindung im Umlaufvermögen („Working Capital“), im Wesentlichen bestehend aus Vorratsbeständen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, minimiert wird. Darüber hinaus kann durch die Optimierung der Lieferantenbeziehungen zusätzliches Kapital freigesetzt werden. Die Voraussetzung für ein funktionierendes WCM ist die Verknüpfung der drei Bereiche. Nur im Zusammenspiel der einzelnen Bereiche kann das Working Capital auf das Optimum reduziert werden. Dieses Optimum sieht in jedem Unternehmen anders aus und misst sich an Fragen wie:

  • Können bei Reduzierung der Lagerbestände Liefer- oder Produktionsengpässe entstehen?
  • Sind Imageschäden bei Lieferanten oder Kunden zu befürchten?
  • Werden Lieferanten abspringen oder ihr Serviceniveau absenken?

Entscheidend ist jedoch die Konsequenz in der Umsetzung. Die besten Maßnahmen nutzen nicht, wenn sie nur auf dem Papier bestehen. Und sie nutzen auch nur wenig, wenn sich alte Verhaltensmuster nach wenigen Wochen wieder einschleichen. WCM ist ein dauerhafter Prozess. Die Geschäftsleitung muss auch dafür Sorge tragen, dass die Maßnahmen nicht zu Schwierigkeiten an anderer Stelle führen. Was nützen geringere Lagermengen, wenn Produktionsengpässe auftreten, weil Vorprodukte fehlen. Was nutzen kurze Produktionszeiten, wenn dabei Qualitätsmängel auftreten. Und was nutzen kurze Zahlungsziele, wenn Kunden sich verärgert abwenden.

WCM in der Praxis bedeutet also immer einen Kompromiss zwischen dem theoretischen Optimum und dem tatsächlich Machbaren.

Hierzu ein Beispiel:

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